Einst hat man Boulevardberichterstattung der „BILD-Zeitung“ oder anderen Klatsch- und Tratschblättern überlassen. Doch heute sind sich selbst die „Tagesthemen“ nicht mehr zu schade dafür, ein Abbild des Seelenlebens von Prominenten ins Hauptprogramm zu nehmen. Dabei sollte sich der seriöse Journalismus von reißerischen Großbuchstaben doch eigentlich dadurch unterscheiden, nicht sofort auf jeden Zug aufzuspringen, der in Höchstgeschwindigkeit durch die Republik gejagt wird. Ermittlungen abzuwarten, Klärung herbeizuführen, das sind Tugenden des publizistischen Arbeitens.
Artikel lesenTektonische Plattenverschiebung zwischen Mosel und Pfälzer Wald: Bestes Westergebnis für die AfD, Sinnkrise bei den Sozen!
Es ist durchaus ein politisches Erdbeben, das sich in Mainz ereignet hat. Das Ergebnis der Landtagswahl fiel deutlich klarer aus, als man dies zunächst in den Umfragen vermutet hatte. Mit 31 Prozent geht die CDU als klarer Gewinner des Sonntagabends hervor. Sie liegt mit weitem Abstand vor der SPD, mit der man sich zunächst noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatte. Doch die Genossen laufen mit lediglich 25,9 Prozent durchs Ziel. Während die Christdemokraten 3,3 Prozent hinzugewannen, sind die Sozialdemokraten mit fast zehn Prozent weniger im Absturz begriffen.
Artikel lesenEin stabiler zweiter Platz: Die AfD in Berlin kann die Abgeordnetenauswahl sogar noch gewinnen, wagt sie sich an die gröbsten Baustellen heran!
Sie gehört zu einem weiteren Höhepunkt im Superwahljahr 2026. Am 20. September bestimmt Berlin die Besetzung des Abgeordnetenhauses neu. Und die Verhältnisse könnten kaum spannender sein. Da Bum-Bum-Bürgermeister Wegner seine Zeit nach dem linksterroristischen Anschlag gegen die Energieversorgung lieber auf dem Tennisplatz als im Lagezentrum verbrachte und sich in immer weitere Widersprüche verstrickt, hängt nicht nur der Haussegen bei der CDU schief. Auch der Souverän wendet sich zunehmend vom Christdemokraten ab, die Naivität ist aufgebraucht.
Artikel lesenAbwärtsspirale gestoppt, Talsohle erreicht: Brandenburgs BSW hat genügend Potenziale, verlorenes Wählervertrauen zurückzugewinnen!
Zunächst sah es so aus, als ob die Wähler in Brandenburg dem BSW übelgenommen hätten, die Koalition mit der SPD platzen zu lassen. Es ging um die Medienstaatsverträge, Ministerpräsident Woidke versuchte, das Bündnis von Sahra Wagenknecht zu erpressen. Eine Zustimmung sollte abverlangt werden, obwohl das Vorgehen eklatant gegen das violett-orangene Parteiprogramm sprach. Man bewies Rückgrat, hielt zu seinem Profil. Doch nicht alle Unterstützer goutierten diesen Schritt, die Tugend vor die Macht zu stellen, sahen teilweise eine Flucht aus der Verantwortung.
Artikel lesenBerliner Urteil winkt bis nach Kiel: Pauschale Social-Media-Verbote für bestimmte Altersgruppen sind rechtswidrig!
Manch eine Entscheidung erhält in diesem Land deutlich zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei erweist sich das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts der Bundeshauptstadt von erheblicher Tragweite für die aktuelle Diskussion darüber, ob die sozialen Netzwerke pauschal für eine ziemlich beliebig definierte Altersgruppe verboten werden sollen. Die Juristen hatten darüber zu befinden, ob es angemessen und vertretbar gewesen sei, dass die Medienanstalt Berlin-Brandenburg ein „Instagram“-Angebot zensierte.
Artikel lesenVom Steuerzahler finanzierte Gleichmacherei: Unterschiede zwischen den Kulturen sind laut „Ressortforschung“ ganz offiziell Rassismus!
Um Himmels willen, der Rassismus ist zurück! Zumindest behauptet dies eine Studie, über deren Unabhängigkeit man schon deshalb streiten muss, weil sie eine fragwürdige Herkunft hat. Hinter ihr steht das „Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung“, das zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 etwa 8.200 Personen zwischen 18 und 74 Jahren online und repräsentativ befragt hat. Der Hauptinitiator, zuständig für Steuerung und Ausrichtung, ist die Bundesregierung. Explizit das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welches immer wieder durch seine verpönten Förderungen für linksalternative NGOs in Verruf geraten war.
Artikel lesenFarbstriche in der Höhle des bayerischen Löwen: Das BSW im Südosten präsentiert sich als Gegenentwurf zu Söders Bratwürstl-Narzissmus!
Bei der Kommunalwahl war es noch eine Randerscheinung, doch für die Neubestimmung des Parlaments im Maximilianeum nimmt das BSW einen neuen Anlauf. Derzeit wird zwar nur mit einem Ergebnis von rund zwei Prozent gerechnet. Doch bis im Jahr 2028 besteht noch genügend Möglichkeit, sich in Sachen Strukturen und personell besser aufzustellen, in den einzelnen Regionen präsent zu sein, das Programm zu schärfen. In einem von der CSU dominierten Flächenland ist das Auftreten für eine noch junge Bewegung besonders schwer.
Artikel lesen„Um die inneren Strukturen aufrechtzuerhalten“: Landesvorstand der AfD Niedersachsen entledigt sich Kritikern zum Zwecke der Machtsicherung…
Der Landesverband Niedersachsen der AfD kommt kaum zur Ruhe. Nicht erst seit zwei Brandbriefen von Europamandatarin Anja Arndt und ihren Mitstreitern an Alice Weidel hängt der Haussegen schief. Was ist los in Hannover, wie groß sind die Missstände um Vorstand Ansgar Schledde tatsächlich? Es sind gravierende Anwürfe, die im Raum stehen. Von Machtkonzentration, Vetternwirtschaft und Korruptionssumpf ist die Rede, sogar von einem „Terror-Netzwerk“ spricht man ohne vorgehaltene Hand. Wird die Partei wirklich für eine persönliche Bereicherung missbraucht?
Artikel lesenEin Deutschland für Allah? Der Parlamentarische Rat von 1948 hatte etwas Anderes mit der Präambel „Verantwortung vor Gott“ gemeint!
Der Bundespräsident sieht den Ramadan als Teil des religiösen Lebens in Deutschland, der Kanzler gratuliert zum Ende des Fastenmonats, die Grünen begehen das Zuckerfest im Reichstag, wollen gleichzeitig einen Aktionsplan auf den Weg bringen, der die muslimische Vielfalt stärken soll, vermeintliche Nachteile abbaut. Wüsste man es nicht besser, so könnte man meinen, wir leben bereits in einer islamischen Republik. Die Unterwerfung hat ein mehr als bedenkliches Ausmaß erreicht.
Artikel lesenEine Regierung aus Betrügern und Kriminellen? Der Untreueverdacht wiegt schwer, bei nur 1,3 Milliarden Euro an realem Investitionszuwachs!
Im vergangenen März wurde das „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ mit insgesamt 500 Milliarden Euro unter der damals frisch vereidigten Koalition auf den Weg gebracht. Hierfür war eine Zweidrittelmehrheit notwendig, Friedrich Merz hatte zu den Stimmen von Union und SPD auch jene der Grünen gebraucht. Ziel war es, die Schuldenbremse zu umgehen und massive kreditfinanzierte Ausgaben abseits des regulären Haushalts zu ermöglichen. Eigentlich sollten die Mittel in die Sanierung von Brücken, Schienen, Straßen, Kitas, Schulen und Krankenhäusern fließen.
Artikel lesen„Sonstige“ waren gestern: Das BSW in Bremen hat Puls, der Einzug in die Bürgerschaft ist laut Umfragen längst kein Luftschloss mehr!
Wer eine Partei gründet, der weiß um den langen Atem, welchen es braucht, ehe das Fundament gelegt ist. Und so wird auch dem BSW Durchhaltevermögen abverlangt, aller Anfang ist schwer, aber er scheint an vielen Stellen gemacht. Selbst in den westlichen Bundesländern etablieren sich langsam, aber sicher die Strukturen. 2027 wird in Bremen eine neue Bürgerschaft gewählt, die Violett-Orangenen bereiten sich darauf vor. Und es lohnt sich zweifelsohne. Momentane Umfragen subsumieren sie nicht mehr unter „Sonstige“, da ist der Sprung über die Hürde unweit.
Artikel lesenDie Konstanzer Transformation frisst ihre Kinder: Aus bürgerlichen „Menschenschutzgebieten“ wurden grüne „Ideologieprojektzonen“!
Seit 41 Jahren, von meinem ersten Atemzug an, lebe ich in meiner Heimatstadt Konstanz. Und so hatte ich genügend Gelegenheit, ihre politische Entwicklung über einen relativ langen Zeitraum mitzuverfolgen. Ursprünglich ein klassisch konservatives Terrain, färbten sich die Verhältnisse nach und nach grün. Nicht zuletzt aufgrund des starken Zuzugs von Studenten und Professoren, von jungen Familien, die ökologisch und progressiv daherkommen, haben sich auch die Wahlergebnisse verschoben. Erstmals stellte die Sonnenblumenpartei am Bodensee einen Oberbürgermeister.
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