Bibeltransfer in die Arme des Aktivismus: Kebekus, der schwule Jesus und ein Kulturkampf um die Deutungshoheit der Evangelien!

Nein, ich habe mir nicht ausgesucht, schwul zu sein. Nach meinem Outing vor über 25 Jahren fand ich mich mit dieser Orientierung ziemlich rasch ab. Ohne Begeisterung, aber auch ohne Grämen. Ich bin mir bewusst, mit dem sogenannten Uranismus einer Minderheit anzugehören, aber deshalb menschlich nicht weniger wertvoll daherzukommen. Eigentlich sind wir so weit fortgeschritten, dass es über eine Normvariante der Evolution keine größere Debatte mehr bedarf. Doch dann stand plötzlich Carolin Kebekus auf der Matte.

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Diagnose „Schuldkomplex“: Um 25 Prozent mehr „deutschenfeindliche“ Straftaten, doch wir diskutieren einen Gedenktag zum Muslimhass!

Mittlerweile gedenken wir fast täglich irgendeinem Anlass. Nicht selten sind Sinn und Zweck solcher Termine höchst umstritten. Nun ist also auch die Debatte darüber entbrannt, ob es ein explizites Datum dafür braucht, vor Muslimfeindlichkeit in Deutschland zu warnen. Denn angeblich würden Menschen mit islamischem Bekenntnis mittlerweile strukturell benachteiligt, systematisch ausgegrenzt und pauschal verachtet. Die offiziellen Statistiken zeugen von einer deutlich gestiegenen Zahl an Strafanzeigen und Klagen.

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Eine überfällige Debatte zum falschen Moment: Ob Russophobie oder Antisemitismus, Menschenhass kennt keine Rangfolge!

Oskar Lafontaine hat für Furore gesagt. Im unmittelbaren Umfeld zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus veröffentlichte der BSW-Politiker eine provokante These in den sozialen Medien. Demnach sei Russenhass nicht weniger verwerflich als der Antisemitismus. Prompt regte sich Widerspruch, vor allem aus der Ukraine zugewandten Kreisen. „Widerlich“, so kommentierte beispielsweise Constanze Stelzenmüller, ihres Zeichens Direktorin des „Center on the United States of Europe“, mit EU-Flagge im Profil.

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Sicherheitsrat, Messerführungsverbot, Handy aus im Klassenzimmer: Das Wahlprogramm von Manuel Hagel ist pure Symptombehandlung!

Eigentlich sollte sich, dem Namen nach, mit einem möglichen Ministerpräsidenten Manuel Hagel ein reinigendes Gewitter über Baden-Württemberg ankündigen. Doch nach derzeitigen Prognosen erlebt das „Ländle“ auch nach dem 8. März 2026 ein „Weiter so“. Wahrscheinlich unter umgekehrten Vorzeichen, regiert dann die CDU mit den Grünen. Die Partner bleiben gleich, die Rangfolge ändert sich. Denn selbst wenn die AfD deutlich aufholen sollte, in manchen Umfragen zeitweise auf Platz zwei stand, bestehen für sie realistisch keine Machtoptionen.

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Zwischen Recht und Macht: Deutschlands selektive Treue zum Völkerrecht

Die US-Operation „Absolute Resolve“ gegen Venezuela markiert einen gefährlichen Tabubruch: Erstmals wird die militärische Gewalt offen genutzt, um ein amtierendes Staatsoberhaupt festzunehmen und vor ein nationales Gericht zu bringen – ohne jeden Versuch völkerrechtlicher Rechtfertigung. Entscheidend ist die Reaktion der anderen: Deutschlands Schweigen und ausweichende Kommentare stehen in scharfem Kontrast zur prinzipienfesten Haltung Berlins gegenüber Donald Trumps Grönland-Fantasien wenige Wochen später.

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Schulz, mit oder ohne „e“? Wie Sachsen-Anhalts Mr. Unbekannt zwischen Mief, Moder und Magdeburg Fuß zu fassen gedenkt…

Stell dir vor, du bist Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – und kaum einer kennt dich. Es war eine hastige und von Getriebenheit getragene Entscheidung des Reiner Haseloff, Monate vor der Landtagswahl seinen Posten an Nachfolger Sven Schulze abzugeben. Der bisherige Minister erwies sich in seiner ehemaligen Funktion als farblos, konnte auch deshalb nicht anecken, weil er im Charisma des Herausforderers Ulrich Siegmund von der AfD untergeht.

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Turbulenzen über Berlin: Nicht nur der Landesverband des BSW braucht eine Rückbesinnung auf die gemeinsame Vision!

Wie anfällig noch junge Parteien dafür sind, dass sie sich im Ringen um Ausrichtung und Position dem öffentlichen Rampenlicht preisgeben, von manch persönlicher Revanche heimgesucht werden, einem lauten Knall, enttäuschten Gefühlen, Ablehnung und Rückweisung, zeigt sich aktuell am BSW in Berlin. Der Vorsitzende im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Philippe Gouverneur, hat seine Funktion als Landesbeisitzer aufgegeben, beklagt in diesem Zusammenhang schwere Missstände.

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„Bald gras ich am Neckar, bald gras ich am Rhein“: Wie der badische Odenwald mit Lukas Huber echten Lokalpatriotismus wählen könnte!

Vielen Wählern wird es vielleicht gar nicht auffallen, denn wir sind von der Bundesebene gewohnt, zwei Parteien anzukreuzen. Für das Landesparlament in Stuttgart gab es bisher nur eine Stimme. Doch im März 2026 wird sich dies erstmalig ändern. Dann dürfen die Bürger im Südwesten sowohl einem Direktkandidaten wie auch einer Liste ihr Vertrauen schenken. Umso wichtiger und entscheidender wird es für die einzelnen Konkurrenten, vor Ort mit überzeugenden Persönlichkeiten aufzutreten. Denn die Forschung beweist, dass bei aller inhaltlichen Übereinstimmung auch die Sympathie zu den Vertretern zählt.

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Ein Igel ohne Zwiebelringe: Wie Hackman Voigt zum Rächer fremden Federschmucks wurde, pikant gewürzt, aber geschmacklos!

Einem Politiker ist kein wirklicher Gefallen getan, wenn er in der Öffentlichkeit nicht durch sachinhaltliche Kenntnis in Erinnerung bleibt, sondern durch eine Nebensache, die mit der eigentlichen Kompetenz nur wenig zu tun hat. Mario Voigt hat sich in die Köpfe vieler Menschen eingebrannt, weil er Björn Höcke den Unterschied zwischen Mett und Gehacktem referierte. Vor laufenden Kameras erwies sich der Thüringer Ministerpräsident als hochmütig und arrogant, um eine Duftmarke zu hinterlassen, die er auch im Skandal um seine Plagiate nicht mehr loswird.

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Das Schiff ins ruhige Elbfahrwasser geleiten: Sachsens neuer BSW-Fraktionschef steht für Ausgleich, Kontinuität und Handlungsstärke!

Kontinuität ist das wichtigste Pfund in der Parteiarbeit. Wer selbst bei personellen Brüchen auf Fortbestand setzen kann, hat schon viel gewonnen. Insofern ist dem BSW in Sachsen jüngst ein Glücksfall widerfahren, bestimmte die dortige Fraktion den bisherigen Co-Vorsitzenden Ronny Kupke einstimmig zur Nachfolge von Sabine Zimmermann. Denn der 1977 in der damaligen Karl-Marx-Stadt geborene Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen bringt nicht nur berufliche Erfahrung und Routine mit, sondern erweist sich als kühler Kopf.

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Lanz‘ letzter Offenbarungseid: Wie eine Rückfrage an Politologe Petschner-Multari des Moderators höhnische Opferignoranz entlarvte!

Es ist mehr als zwei Dekaden her, als mich der Sender RTL aufgrund meiner damaligen Krankheitsgeschichte porträtierte. Ausgestrahlt in der Sendung „Explosiv“, hatte ich in diesem Zusammenhang auch die Gelegenheit, Markus Lanz näher kennen zu lernen. Der heutige Talkmaster im ZDF gab sich damals als nahbar, menschlich und zugewandt. Schnell waren wir beim „Du“, er hatte großen Respekt mir gegenüber geäußert. Und auch ich schätzte ihn für seine Empathie, den verständnisvollen Umgang.

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Als ob es Habeck selbst diktiert hätte: Wie der CDU-Abgeordnete Andreas Jung parteinahen Klimalobbyismus in Gesetzestexte gießt…

Umgekippt, Folge 52.346. Seitdem Friedrich Merz an der Macht weilt, ist das Duell zwischen Wolfgang Kubicki und Markus Söder, wer am schnellsten jene Forderung wieder einkassiert, die er – nicht nur gefühlt – erst vor einigen Minuten abgesetzt hat, um einen Mitspieler reicher geworden. Der momentane Kanzler könnte tatsächlich Weltmeister werden in Sachen Rückgratlosigkeit. Vielleicht auch deshalb, weil er gar keine Ahnung hat, was in diesem Land eigentlich vor sich geht.

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