War es das nun für das BSW oder nimmt die Partei erst richtig Fahrt auf? Nach dem Koalitionsbruch in Brandenburg wird darüber diskutiert, wie die Zukunft für jene aussieht, die Rückgrat bewiesen haben, sich nicht von der SPD erpressen ließen. Ich teile diesbezüglich ausdrücklich nicht die Meinung, welche beispielsweise jüngst die „Berliner Zeitung“ zum Ausdruck brachte. Mit einem beispiellosen Abgesang hat man sich klassischer Tendenziösität entlarvt.
Artikel lesenICE, Trumps mörderische „Schergen“? Wie sich der „Focus“ in den Wirren um Minneapolis einen gravierenden Pressekodex-Verstoß leistet…
Man kennt die Begrifflichkeit eigentlich nur in Bezug auf totalitäre Regime. Doch in Zeiten, die von Wortgewalt geprägt sind, gehen Superlative auch gestandenen Journalisten offenbar leicht über die Lippen. Der „Focus“ spricht von „Schergen“ mit Bezug auf die Einwanderungsbehörde ICE, von Handlangern Donald Trumps, die aktuell zum wiederholten Mal unter Verdacht stehen, einen wehrlosen Menschen getötet zu haben.
Artikel lesenGrüne AfD-Verbotsphantasien als Vorbedingung: Wie der etablierte Laden nur noch mit Ultimaten, Erpressung und Loyalität zusammenhält!
Wann hat ein etabliertes System ausgedient? Die Antwort auf diese Frage kann relativ kurz und knapp ausfallen: Sobald sich die einzelnen Beteiligten erpressen, um noch einen letzten Rest an Zusammenhalt zu erzwingen, dürften sich die Tage einer ideologischen Ära jener dem Ende zuneigen, die inhaltlich und programmatisch ohnehin kaum etwas gemeinsam haben, aber den kleinsten Nenner in der Sorge vor dem Machtverlust finden.
Artikel lesenJa, die Brandmauer muss weg! Doch eine Stimme für Blau ist deshalb noch längst kein Automatismus, lieber Markus Frohnmaier…
Das Jubelgeschrei des Markus Frohnmaier war groß, als die ansonsten so verhasste „Süddeutsche Zeitung“ plötzlich vermeldete, dass die Wähler in Baden-Württemberg mehrheitlich gegen die Brandmauer seien. Tatsächlich sind in einer von „dpa“ in Auftrag gegebenen „YouGov“-Befragung rund 50 Prozent gegen eine prinzipielle Abgrenzung von der AfD. 26 Prozent befürworten gar Koalitionen. Mit diesem Stimmungsbild stellt sich die Bevölkerung gegen das Vorgehen von CDU, FDP, SPD, Grünen oder Linken.
Artikel lesenVon Entfremdung, Kontrolle und Manipulation: Das Phänomen des „Narcissistic Abuse“ – Interview mit einer langjährig Betroffenen…
Oftmals hören wir in der heutigen Zeit von sogenannten „toxischen“ Beziehungen. Unter diesen Oberbegriff fallen unterschiedliche Muster eines vergifteten Miteinanders. Da leben Partner auf der Ebene von Missgunst, Eifersucht, Rache oder Neid zusammen. Nicht selten kommt es zu verbalen Auseinandersetzungen, aber auch zum handfesten Streit. Ursachen können soziale Probleme eines Einzelnen sein, berufliche Tiefschläge, das Abrutschen in Ausweglosigkeit oder Unzufriedenheit.
Artikel lesenKein Segen für Ulrich Siegmund, kein Amen für die AfD: Herr, vergib ihnen nicht, denn sie wissen genau, was sie tun!
Wer eine katholische Eucharistiefeier besucht, der bittet unter anderem: „Bewahre uns vor Verwirrung und Sünde!“. Scheinbar hat auch die evangelische Kirche einen solchen Hilferuf dringend nötig. Immerhin gerät sie auf das falsche Gleis, betont sie aktuell zwar, mit ihrer Kampagne „Herz statt Hetze“ lediglich ein Wertefundament legen und einen Beitrag zur Demokratie leisten zu wollen, indem sie sich gegen die AfD in Sachsen-Anhalt stellt.
Artikel lesenEin kurzes Gastspiel auf politischer Bühne: War es das schon wieder mit dem „Team Freiheit“ und seiner Vision von der deutschen Kettensäge?
Ohne Zweifel hat der Niedergang der FDP in Deutschland eine Lücke hinterlassen. Eine altehrwürdige Partei begibt sich mit Christian Dürr und Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf eine personelle Irrfahrt, verstrickt sich Erstgenannter in albernen Social-Media-Videos, macht sich Zweitgenannte zum monothematischen Sprachrohr für die Ukraine. Wer vertritt also antiautoritäre Interessen in der Bundesrepublik, wenn die Nachfolger von Guido Westerwelle, Walter Scheel oder Hans-Dietrich Genscher auf ganzer Linie versagen?
Artikel lesen„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und muss zersetzt werden“, sagte Erich Mielke, um vielleicht von Karin Prien Beifall zu ernten?
Es war das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR, welches in seiner Richtlinie Nr. 1/76 formulierte: „Zersetzung ist eine operative Methode zur wirksamen Bekämpfung subversiver Tätigkeit, die darauf abzielt, feindlich-negative Kräfte zu isolieren, zu paralysieren und zu liquidieren, ohne offene Gewalt anzuwenden“. Ob Karin Prien wusste, wer da jenes Vokabular definiert hat, das sie aktuell auf die alternative Medienlandschaft in Deutschland anwendete?
Artikel lesenKritiker, Aussteiger, Whistleblower: Man könnte von Retourkutschen sprechen, würden sich die Vorwürfe gegen die AfD nicht derart gleichen!
Man dürfe es nicht überbewerten, lese ich in diesen Tagen immer wieder, wenn ich nach vielen Monaten wohlwollender und fairer Berichterstattung über die AfD mittlerweile hart angegangen werde, von Repräsentanten oder dem Vorfeld dieser Partei, welcher ich auch weiterhin zutraue, tatsächliche Veränderung in Deutschland herbeizuführen. Da wird im Zweifel bagatellisiert und relativiert, Versuche der Einschüchterung klein geredet.
Artikel lesenDas nächste „Geheimtreffen“: Wie journalistische Hobbyjuristen über ein Rededuell zu Remigration und Staatsbürgerschaft richten wollen…
Es war in den 1980-Jahren, da tauchte in Deutschlands Verwaltungen erstmals der Begriff der Remigration auf. Er beschrieb die rechtmäßige Rückführung von Ausländern, deren Schutzstatus abgelaufen war. Völlig unanrüchig und ohne einen Anstoß, hatte das Vokabular problemlos Einzug gehalten in Behörden, ohne, dass ein Beamter wohl jemals auf die Idee gekommen wäre, ein einzelnes Wort könnte irgendwann einmal für Furore in der gesamten Republik sorgen.
Artikel lesenIns Hintertreffen geraten: Hängt Platz 3 in den Umfragen auch mit der fehlenden Fokussierung des AfD-Spitzenkandidaten zusammen?
Man muss Umfragen mit Vorsicht genießen, die vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Auftrag gegeben werden. Denn nicht nur das „Politbarometer“ des ZDF weist regelmäßig eine Schlagseite auf, unterscheidet sich am Ende vom Wahlergebnis deutlich. Auch die jüngste Erhebung, die vom SWR initiiert wurde, um den aktuellen Meinungsstand vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg abzubilden, fällt durch den plötzlichen Sprung der Grünen um drei Prozent auf.
Artikel lesenEin demokratischer Fehlschluss: Niemand muss sich dafür entschuldigen, wie „Rechte“ abgestimmt zu haben – auch nicht die Grünen!
Wer hätte gedacht, dass die Demokratie ausgerechnet in Deutschland noch einmal ins Absurde geführt werden würde. Jahrzehnte nach der Wende gibt es eine neuerliche Teilung der Republik. Sie folgt nicht entlang geografischer Grenzen, sondern verläuft in den Köpfen. Die Brandmauer dürfte in die Geschichte eingehen als ein Fremdkörper im liberalen System, denn solange eine Partei nicht verboten ist, gibt es eigentlich auch keine Grundlage dafür, sie systematisch zu benachteiligen.
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